Bücher Rezensionen

Briane Keene ~ Tief Begraben

Neben ein paar anderen Hobbys bin ich auch eine begeisterte Leserin. So verschlinge ich alles was mit Fantasy, Horror, Thriller oder Historik zu tun hat ziemlich gerne. Daher möchte ich auf meinem Blog auch gerne ein paar Buch Rezensionen veröffentlichen.

Ebenfalls bin ich immer auf der Suche nach neuen Büchern die ich noch nicht gelesen habe. Also falls euch etwas einfällt, was in die oben genannten Kategorien passt, dann dürft ihr mir gerne was vorschlagen.

Nach „Die Stadt der besonderen Kinder“ habe ich „Tief begraben“ von Briane Keene gelesen. Deklariert als Thriller in dem es um Zombies geht. Laut Beschreibung klang es nicht ganz uninteressant, weswegen ich es mir kaufte. Bei 3,00 Euro kann man ja nicht viel falsch machen.

Kurzbeschreibung:

Es passiert ohne jede Vorwarnung. Eine weltweite Seuche verwandelt Menschen und Tiere in lebende Tote. In einem Luxushotel verbarrikadieren sich 25 Angestellte und Gäste in einem früheren Militärbunker. Die Schläge der Zombies hämmern von außen gegen die Sicherheitstüren, während die Eingesperrten unaufhaltsam den Verstand verlieren … dazu kommt der wachsende Hunger, der sie irgendwann zwingt, das Unvermeidliche zu tun. Ein simples Motto bestimmt den Alltag der Überlebenden: Fressen und gefressen werden!

Als Bonus enthält das Buch zwei weitere Erzählungen des Autors: „

„Im Tal der verrückte Bären“ und „Die vergessene Schlucht der Verdammten“

Mich haben weder die Hauptgeschichte, noch die beiden anderen Erzählungen vom Hocker gerissen. Daher kann ich auch die Kurzrezi von The Horror Review nicht ganz nachvollziehen: “Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.“ Für mich kommt die Geschichte weder an King ran noch an Koontz, von denen ich jeweils schon mehrere Bücher gelesen haben. Die Story hier ist eher unspannend fast langweilig. Der Protagonist erzählt die Gesichte aus seiner Sicht, weshalb man einiges aus seiner Vergangenheit erfährt, dafür aber ziemlich wenig über die anderen Figuren und deren Entwicklung, mal davon abgesehen, das alles relativ schnell passiert und man das Gefühl hat das alles über mehrere Tage und nicht Monate geschieht. Es geht hauptsächlich um die Dinge die im Bunker passieren, die Zombies die vor den Türen lauern sind lediglich Nebensache. Es gibt also keine Zombie-Blutmassaker. Vieles ist irgendwie sprunghaft und einiges für mich nicht nachvollziehbar. So erschließt sich mir zum Beispiel nicht wie man so ziemlich sofort dazu kommt, einen seiner Gefährten zu fressen, anstatt erst einmal alle anderen Möglichkeiten dagegen abzuwägen. Außerdem stellt sich niemand, mit Ausnahme des Protagonisten, der ja das ausgewählt Opfer sein soll, gegen diesen Vorschlag, sondern wird einfach akzeptiert.

Es gab nicht einen einzigen spannenden Punkt bei dem es mich gegruselt hätte oder bei dem ich vor Spannung meinen kindle nicht mehr aus der Hand legen konnte. Selbst der „Endboss“ (ich nenns mal so) kommt viel zu schnell und ist dermaßen unspektakulär, das man sich das gähnen ziemlich verkneifen muss.

Mag sein das ich vielleicht erst noch etwas anderes von ihm lesen sollte, bevor ich mir ein abschließendes Urteil über den Autor bilde, doch es fällt mir schwer nach diesem Buch ein weiteres zu versuchen.

Mein Fazit hierzu ist jedenfalls: Es war ganz unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Von der Kurzbeschreibung her habe ich deutlich mehr erwartet und würde das Buch nur einem unerfahrenen Thriller Leser weiter empfehlen.

Als nächstes liegt bereits die „Königsmörderchronik“ von Patrick Rothfuss auf meinem Kindle.

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