Kryo - Die Erste · Tagebuch

Zyklustag 17 – 26.05.2015 – Was läuft eigentlich heutzutage normal?

Heute berichte ich euch ein letztes Mal unschwanger *gg* Jedenfalls ist das meine Hoffnung. Morgen bekomme ich hoffentlich zwei tolle Embryonen eingesetzt, die sich als Äffchen herausstellen und sich ganz Dolle festkrallen und die nächsten Monate nicht wieder los lassen.

Hört sich doch alles gut an? Warum dann also diese etwas depressive Überschrift? Weil ich schon wieder Grund zur Sorge habe. Seit Sonntag sind meine Brustwarzen so empfindlich, das ich nicht dran kommen darf ohne das sie weh tun. Das kenne ich zwar schon von PMS, welches ich immer hatte, kurz bevor ich meine Tage bekam, aber die sollten sich ja jetzt lieber nicht ankündigen. Hinzu kommt seit gestern Morgen ein leichter bräunlicher Ausfluss. Ich bezeichne es mal als Ausfluss, weil es nicht permanent ist, sondern eben wie der normale Ausfluss den eben jede Frau hat (Zervix) aber eben mit leicht braunem Akzent. Kaum merkbar und wirklich nur beim abputzen auf der Toilette. Das aber auch nicht jedes Mal, sondern eben nur wenn was „rausläuft“. Ich konnte gestern natürlich keinen Fragen und als Nebenwirkung von Estrifam ist da nichts aufgeführt. Also stellte sich leichte Panik ein. Und trotz das mir die Kinderwunschklinik eben sagte, dass es nichts schlimmes sein muss und keinen Einfluss auf den morgigen Transfer hat, bin ich leicht in Sorge und frage mich, was mein Körper mir damit eigentlich sagen will. Ich darf aber einfach nicht zu viel dran denken. Morgen guckt sie sich sowieso nochmal alles an und dann sehen wir ja was Sache ist. Ohne das ganze aufzuschreiben und zu wissen, dass es auch andere Frauen gibt, die ganz ähnliche Probleme haben, wüsste ich nicht so richtig wie ich das alles überstehen soll.

Man mag vielleicht denken, dass das alles ganz einfach ist. Man schmeißt sich einfach ein paar Pillen ein. Spritzt sich Zeugs in den Körper und am Ende wird alles gut. So ist es aber nicht. So naiv war ich zwar auch zu Beginn nicht, aber ich glaube schon, das es eher in diese Richtung ging, als wir den ersten ICSI Versuch hatten. Jetzt weiß ich das natürlich besser. Viel besser. Mit ein paar Pillen ist es eben nicht getan und diese Pillen sind eben auch nicht ohne. Leider müssen sie aber sein, wenn wir unser Wunschkind irgendwann einmal in den Armen halten wollen.

Nunja, heute starte ich dann mit 3×2 Progestan und trinke zusätzlich noch Frauenmanteltee. Der schmeckt mir zwar gar nicht, aber an den Himbeerblättertee hab ich mich auch ganz gut gewöhnt und den fand ich noch viel schlimmer.

Und ich sage an dieser Stelle auch mal Danke. An alle die Mitlesen, kommentieren und Gefällt mir klicken. Wie schon gesagt ohne euch, würde ich teilweise gar nicht wissen wo mir der Kopf steht.

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3 Kommentare zu „Zyklustag 17 – 26.05.2015 – Was läuft eigentlich heutzutage normal?

  1. Oh je. Die Gedanken sind schlimm, kenn ich ja selber auch. Aber weißt du, was das wichitgste ist bei der ganzen „Sache“, also wie ich finde, das Vertrauen in die Kiwu-Klinik und vor allem in den Arzt, auch wenn es schwer fällt, weil man seinen Körper ja eigentlich kennt und so…
    Warte ab, was die Ärztin morgen sagt, die wird wissen, was richtig und falsch ist und wenn sie sagt, dass alles ok ist, dann ist das so.
    Ich drück die Daumen, dass dem Transfer nichts mehr im Weg steht 😉

    Ps: Und ich finde auch, wenn man alles erstmal aufgeschrieben hat, geht es einem etwas besser 😉

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  2. Erster Einfall dazu: Endometrium überstimuliert? Zu viel Östrogen (im Verhältnis zu Progesteron) macht solche Zwischenblutungen. Bei PMS im „normalen“ Zyklus werden die auch Spotting genannt. Aber hier kann man das jetzt nicht so eingrenzen. Aber: Es sollte auf Progesterongabe auf jeden Fall besser werden, wenn’s an überstimulierter Schleimhaut liegt.

    Am Anfang dachte ich auch: Ach, wenn’s nicht klappt, machen wir einfach ein paar ICSIs… ist doch nicht so wild. Bis ich mal die Zahlen gesehen habe. Inzwischen möchte ich diese Option eher hinauszögern als es für mich als gute Lösung sehen. Hoffnung ist was, das man sich schlecht abgewöhnen kann. Einen Vorteil hat’s. Nichts hat mich Geduld so gelehrt wie dieses bescheuerte Kinderwunschproblem! 😀 Also erstmal alles Gute + auch etwas Geduld 🙂

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    1. Ja, das ist mal gar kein so schlechter Gedanke. Dran gedacht habe ich schon, aber wiederrum auch nicht so wirklich. Und jetzt wo du es sagst, das hab ich sogar schonmal gelesen.
      Ich sag doch, wenn ich euch nicht hätte, dann würde ich sicher total verzweifeln. Aber hier ist mein immer einer der das schonmal durch hat, selber erfahren hat oder zumindest eine Idee hat.
      Ab heute nehme ich ja Progestan. Da sollte es, sofern es daran liegt ja besser werden. Werde ich aber morgen auf jeden Fall mal ansprechen.

      Nicht ganz so, aber in die Richtung habe ich wohl auch gedacht. Machen wir halt ne ICSI und dann klappt das schon. Ist aber nicht so. Man muss wirklich alle Geduld der Welt haben. Das habe ich vor allem anderen gelernt.
      Ich danke dir!

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