Sonstiges

Autovaccine – Immuntherapie

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Der Verdacht das mein Immunsystem zu hoch aufgebaut ist, scheint sich zu erhärten. Neben dem Plan bei der nächsten Behandlung Dexamethason zu nehmen, hat mir der Homäopath die Autovaccine Kur empfohlen. Nachfolgend beschreibe ich genau was man sich darunter vorstellen muss.

Autovaccinen sind individuelle Heilmittel aus körpereigenen Bakterien. Sie werden speziell auf die Person abgestimmt, aufgearbeitet und zu einem individuellen Arzneimittel verarbeitet.

Autovaccine wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, noch bevor es Antibiotika gab. Im westlichen Europa wurde die Therapie mit Autovaccinen von den Antibiotika verdrängt und nur noch selten angewendet. In Osteuropa und teilweise in der Tiermedizin gehört sie noch heute zu gängigen Behandlungsmethoden.

Bakterien im Körper = wertvolle Freunde

Bakterien besiedeln zu Billionen den gesunden menschlichen Körper. Die meisten sind nicht nur ungefährlich, sondern sogar nützlich und lebenswichtig. Im Darm wird der Nutzen der Baktrien besonders deutlich. Dort trainiert die Mikorflora fortlaufend das Abwehrsystem, schützt vor Krankheitserregern und sorgt für eine geregelte Verdauung. Außerdem stellen die Baterien wichtige Vitaminde her, die der Mesch über den Darm aufnehmen kann. Ohne Bakterien könnte sich keine schlagkräftige Körperabwehr entwickeln und der Mensch wäre nicht lebensfähig. Die regulierende Wirkung von Bakterien auf das Abwehrsystem ist Grundlage für die Therapie mit Autovaccinen.

Es gibt zwei Typen von Autocaccinen: die AutoColiVaccine und die infektionsbezogene Autovaccine. Die AutoColiCaccine wird aus E.-coli-Bakterien einer Stuhlprobe gewonnen. Unter den Darmbewohnern haben E.-Coli-Bakterien einen besonders starken Einfluss auf das Abwehrsystem. Gleichzeitig sind die Bakterien als körpereigenes Material gut verträglich. Körpereigene E.-coli-Bakterien eigenen sich deshalb besonders gut zu individuellen Immuntherapie. Für die Herstellung der infektionsbezogenen Autovaccine werden Erreger aus dem jeweiligen Infektionsherd isoliert. In beiden Fällen können die enthaltenen Bruchstücke der Bakterien das Abwehrsystem modulieren, ohne ein Infektion auszulösen. In meinen persönlichen Fall, wird also mein zu hoch aufgebautes Immunsystem auf ein normales Level herabgestuft.

Wie werden Autovaccinen angewendet?

  • Injektion (Spritze)
  • orale Anwedung (sprühen in den Mund)
  • perkutane Anwendung (sprühen auf die Haut)
  • nasale Anwednung (Nasenspray)

In der Regel werden Autovaccinen zweimal wöchentlich angewendet. Die Dosis wird dabei von Anwendung zu Anwendung gesteigert. Die Dosissteigerung gewährleistet eine nachhaltige Regulation des Abwehrsystems und normalisiert es so in seiner Funktion.

Autovaccinen sind sehr gut verträglich. Bei der Anfertigung wird die Dosos an die persönlichen Erfordernisse angepasst. Neben der eigentlichen „Erkrankung“, fließen unter anderem die Krankheitsgeschichte, mögliche andere Leiden, allgemeine Abwehrlage und das Alter in die Auswahl der Dosierung mit ein.

Die Behandlung selbst dauert etwa sechs bis acht Wochen, abhängig vom genauen Krankheitsbild.

Was kostet die Behandlung?

Alles in allem, also das Set zum entnehmen einer Stuhlprobe, das einreichen, aufbereiten und die Herstellung der Autovaccine, kostet um die 80 Euro, kann aber von Praxis zu Praxis variiren.

Meine eigenen Erfahrungen:

Das Set habe ich nun zu Hause, doch ich habe mich noch nicht entschieden ob ich das machen möchte oder nicht. Sollte ich es aber umsetzten, wird dieser Post up to date sein.

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