Schwangerschaft - Tagebuch

SSW 36 – 35+3 – Dies & Das

Bis auf ein paar Kleinigkeiten geht es mir im Moment ziemlich gut. Irgendwie erstaunt mich das ein bisschen. Klar, hab ich nun auch Wassereinlagerungen, meist im rechten Fuß, der Bauch ist riesig und hindert mich an einigem, es zwickt mal hier, es zwackt mal da, ich schnaufe wie eine Dampflok und an manchen Tagen bin ich emotional gesehen irgendwie so geladen, das ich einfach weine und kein Mensch, nicht mal ich selbst weiß warum eigentlich. Aber ich krieg meine Socken noch alleine an und muss nachts nur einmal aufs Klo. Ich hab keine großartigen Schmerzen, nur unangenehme Übungs-/ vielleicht auch Senkwehen (keine Ahnung, verstehe da ehrlich gesagt nicht so richtig wie sich das unterscheidet, weil jeder was anderes sagt), obwohl ich in den letzten drei Tagen ab und zu mal so ganz minimal und unterschwellig Regelartige Schmerzen hatte. Malia ist meistens aktiv, wobei ich den Eindruck habe das sie sich nochmal anders gedreht hat. Also immer noch Schädellage aber der Rücken liegt nicht mehr wie es sein sollte vorne, sondern rechts im Bauch und die Beine/Füße irgendwie mittig. Die waren vorher auf jedenfall da wo jetzt der Rücken ist. Das spüre ich auch deutlich wenn sie Schluckauf hat. Und die Füße kann man deutlich durch die Bauchdecke hindurch sehen wenn sie sich fest abdrückt. Das ist immer noch so mega Krass.

Mein Mann unterstützt mich wo er nur kann und irgendwie passt gerade einfach alles. Wenn, ja wenn da nicht die Familie wäre. Ja, mir geht es gut, ich kann noch einiges tun und vielleicht bin ich auch gerade etwas empfindlich und sehe das zu eng, aber muss man eine Hochschwangere so beanspruchen als sei sie es nicht? Ich will gar nicht ins Detail gehen, aber wenn ich an deren Stelle wäre, dann würde ich so nicht vorgehen. Aber ich stoße auf sehr wenig Verständnis. Irgendwie macht mich das traurig… doch irgendwie wird mir das alles langsam alles egal. Ich hab versucht sie zu verstehen, aber sie versuchen nicht mich zu verstehen und zu akzeptieren wie ich vorgehen möchte. Nur als kleines Beispiel: Sie verstehen einfach nicht das ich nach der Geburt mit meinem Mann und Malia erst mal allein sein möchte. Sie müssen es auch nicht verstehen, aber sollten es akzeptieren. Ich bekam jedoch als Antwort dann kämen sie einfach gar nicht. Ja, toll, dann bleibt zu Hause. Und dann fange ich an, darüber nachzudenken, das sie eben alle machen und denken sollen was sie wollen, mein Mann und ich aber alles so machen werden wie wir uns das vorstellen. Es fängt an mir egal zu sein was meine Familie daraus machen wird. Ich werde sie sowieso nie ändern und es wird immer so sein wie es jetzt ist. Trotzdem rege ich mich natürlich auf… und frage mich warum nicht einfach alles normal sein kann, sondern so anstrengend ist…

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17 Kommentare zu „SSW 36 – 35+3 – Dies & Das

  1. Es ist EUER Kind, euer Leben und eure Entscheidung. Warum wollen das so viele nicht verstehen? 😡 Es tut mir sehr leid, dass ihr euch da so stressen lassen müsst, aber bleibt euch treu. Zur Not Handy, Telefon, Klingel aus und erst Bescheid sagen, wenn Malia schon zwei Wochen oder so da ist und ihr bereit für Besuch seid. 😏

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      1. Exakt so! Viele – vor allem die Frauen – scheinen zu vergessen, wie sie sich selber nach der Geburt gefühlt haben. Hormon has, Wochenfluss, eventuell noch Schmerzen von Geburtsverletzungen… Eine Geburt ist einfach kein Spaziergang.

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      2. Mit dem Argument kam ich auch. Da sagte meine Mutter, wenn ich später mal eine Tochter habe und die das zu mir sagen würde, würde ich sie verstehen und das Kind auch sehen wollen. Ja, kann sein, aber ich kann dann aber akzeptieren das mein Kind das so will. Versteht sie auch nicht….

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  2. Also ich finde jede Hochschwangere gehört maximalst geschont! Bisher klappt das hier ganz gut.. toitoitoi

    Zum Thema Besuch nach der Geburt hatte ich auch schon einige Gedanken. Im KH brauch ich glaub ich keine 10 Leute und ich besuche die meisten Neugeborenen erst so nach min. 2 Wochen, außer mein Patenkind 😉…

    Großeltern und Paten sind für mich vorher also ok. Der Rest darf gerne eher später kommen… so oder so sollte man den Wunsch der Eltern berücksichtigen. Man besucht ja auch niemand anderen gegen dessen Willen 😉. Lg

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    1. Es ist ja nicht so das ich Ihnen dass Baby eine Woche vorenthalten möchte. Es geht dabei nur um die ersten ein/zwei Tage nach der Geburt. Wer weiß wie es mir geht. Und ich finde einfach diese Zeit gehört den Eltern.

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  3. Also wir haben uns auch die ersten 10 Tage Besuche vom Hals gehalten. Nur die Hebamme war da und für uns war es perfekt so. Meine Mutter fand das auch nicht so schön aber sie hat es akzeptiert. Wie schon gesagt. Es ist euer Baby , euer Leben und euer Moment. Es gibt Dinge, die sind einzigartig und nicht zu wiederholen und dazu gehören auch die ersten Tage mit dem Neugeborenen. Also macht sie euch so, wie es euch gefällt und gut tut und scheiß auf das, was andere sagen. Auch wenn es Familie ist. Das ist jetzt eben DEINE kleine Familie. 😘

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  4. Nur kurz zum Unterschied zwischen Senk- und Übungswehen: Die Übungswehen spürst du als spannen im Bauch und Unterleib. Der Bauch wird hart. Meistens passiert das am frühen morgen, manchmal auch bei Anstrengung. Senkwehen hingegen, die merkst du, weil sie weh tun. Das könnten die regelartigen Schmerzen sein, die ab und einmal auftauchen. Sofern die nicht schlimmer werden, handelt es sich also bei diesen Schmerzen nicht um richtige Geburtswehen, sondern eben nur um die Senkwehen. Von der Woche her in der du dich jetzt Schwangerschaftstechnisch befindest, kann das zumindest sehr gut hinkommen. Alles gute dir weiterhin!

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  5. Die liebe Familie…
    Ich verstehe immer nicht, warum man die Wünsche der anderen nicht einfach akzeptieren kann, auch wenn man sie vielleicht nicht nachvollziehen kann.
    Es ist EUER Kind, EUER magischer Start ins Familienleben und nur ihr bestimmt wie dieser für euch am schönsten wird.
    Und das haben Freunde und Familie hinzunehmen. Punkt.

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  6. Liebes, ich hinke leider ziemlich hinterher mit dem Lesen meiner liebsten Blogs. Und nun lese ich diese Zeilen von dir und sie machen mich echt traurig und wütend und ich kann deine Gedanken bzgl. deiner Familie sooo gut nachvollziehen.

    Denn genau dieses Unverständnis befürchte ich auch bei meiner Familie, insbesondere bei meiner Schwester, wenn wir Ihnen sagen, dass wir nach der Geburt erstmal keinen Besuch möchten. Das können sie garantiert nicht verstehen und meine Schwester will ohnehin immer alles und sofort.

    Sie fand uns schon total Banane, als wir unseren Welpen bekommen haben und in den ersten Tagen keinen Besuch wollten! 😞

    Ich finde es einfach nur schade, dass die Menschen, gerade die eigene Familie, nicht mal ein wenig mehr Verständnis und Toleranz aufbringen kann.

    Lasst euch nicht von eurem Weg abbringen und macht es genau so, wie IHR es für richtig haltet. 😘

    Herzliche Grüße
    Leni

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