Schwangerschaft - Tagebuch

SSW 39 – 38+2 – Geburtsbericht

Während das kleine, so zuckersüße Babymädchen schlafend neben mir liegt und schon über eine Woche alt ist, vesuche ich für euch einen Geburtsbericht zu verfassen. Die meisten haben es vermutlich schon auf Instagram gelesen, das so ziemlich alles nicht so gelaufen ist wie es hätte laufen sollen, für mehr war jedoch einfach noch keine Zeit bzw. ich habe die Zeit mit dem kleinem Würmchen einfach so sehr genoßen das es nicht früher geklappt hat einen ausführlichen Bericht zu schreiben. Vielleicht setzte ich hier aber auch eine Art „Triggerwarnung“ ein. Lest das bitte einfach nicht, wenn ihr selbst Angst vor einem Kaiserschnitt habt oder von Worst Case Szenarien aus dem OP nichts wissen wollt.

Die Nacht vor dem Kaiserschnitt alleine in einem Krankenhauszimmer zu verbringen war sehr merkwürdig. Auch für meinen Mann war es etwas unangenehm die Nacht alleine zu verbringen. Es blieb uns beiden zwar Zeit noch einmal darüber nachzudenken das wir am nächsten Tag schon Eltern sein würden, aber es war auch etwas zu viel Zeit alleine, in der man sich zu viele Gedanken machen konnte. Geschhlafen habe ich entsprechend schlecht und so stand ich um sechs Uhr schon unter Dusche. Um sieben wollte man mich schon wecken um sofort zum CTG in den Kreisssaal zu gehen. Gut das ich schon wach war. Also ging ich alleine in den Kreisssaal, wo ich einen Zugang bekam, eine Infusion mit Kochsalzlösung und das CTG. Da hing ich dann eine Stunde lang. Ich hatte schon am Vortag gemerkt das ziemlich viel los war. Im Kreisssaal Flur wurde nur hin und her gerannt, weswegen es einfach grad nicht möglich war nach mir zu sehen. Irgendwann kam dann mein Mann, die Infusion war durch und das CTG ab. Zunächst sollten wir im Kreisssaal bleiben, der sei für mich reserviert, aber daraus wurde nichts. Wir mussten zurück aufs Zimmer wo man mich holen wollte. Um 11 sollte ich dran sein.

Es wurde 11… es wurde 12. Um 13 Uhr hab ich dann mal dezent nachgefragt wann ich denn dran sei. Aber niemand wusste Bescheid. Ich sah mich schon ohne Kind wieder nach Hause fahren. Ja, klar ich hätte noch warten können, aber wenn du einen Termin genannt bekommst, dann willst du es auch hinter dir haben. Ich war ziemlich angespannt. Nicht nur wegen mir sondern auch wegen meinem Mann. Es war bis zum Ende nicht ganz klar ob er es zu mir in den OP schafft. Ich hab es ihm offen gelassen. Denn von einem Mann der im OP umkippt hat ja keiner was. Vielleicht kann ein Außenstehender das nicht verstehen, er ist schließlich der Papa. Aber für mich war klar, er is dabei, irgendwie, aber wenn ich ihm sage er muss nicht ist kein Druck dahinter.

Wie dem auch sei, gegen 14 Uhr kam eine Stationsschwester die mich in den Kreisssaal bat. Ich war nicht mal richtig aufgestanden, als schon zwei weitere Schwestern die Türe aufrissen und sagten ich müsse mich beeilen. Auf dem Gang kam mir schon eine Hebamme entgegegen die uns bat uns zu beeilen. Irgendwas war dann noch mit meinem Bett, aber ich war damit beschäftigt in den Kreisssaal zu gehen, am besten zu laufen und mich noch auf dem Gang zu entkleiden und das OP Hemd anzuziehen. Letztlich stand ich auf der Toilette zog mir das OP Hemd an und draußen gab es Diskussionen wegen meines Bettes. Irgendwoher hatten sie dann ein Bett, mit dem ich dann eine Minute später zum OP geschoben wurde. Bis zur Schleuse war mein Mann dabei, sowie eine Hebamme, die ich gerne mit im OP gehabt hätte. Die hat es verstanden mich zu beruhigen, als in der OP Schleuse auch meine Schleusen brachen und ich nur noch heulte, weil mir das alles viel zu viel Hektik war und alles so plötzlich und viel zu schnell ging. Sie nahm mich in den Arm und dann musste ich mich von meinem Mann erst mal verabschieden. Wir konnten nicht mal mehr groß reden. Ich musste dann noch rüber auf den OP Tisch klettern. Mit riesen Bauch, zitternd und verheult… ich sag euch, gar nicht so einfach.

Letztlich lag ich da zitternd auf dem OP Tisch und ein Arzt der ebenfalls beruhigend auf mich einredete schob mich in den OP. Dort musste ich mich wieder aufsetzten. Er redete einfach weiter mit mir, fragte mich nach dem Baby, Mädchen oder junge, erzählte von seinen Kindern. Er übte mit mir wie ich mich für die PDA hinsetzten musste. Das war beruhigend, aber ich war so aufgeregt, das ich nur zitternd da saß und eigentlich nur noch reagiert habe. Ich hab glaub ich dreimal gefragt ob das dem Baby was ausmacht, wenn ich da so sitze und mich gar nicht mehr beruhigt bekam. Aber man versicherte mir es sei alles in Ordnung. Ich wurde an diverse Geräte angeschlossen, sah dabei zu wie das OP Besteck vor mir ausgebreitet wurde und durfte dann dabei zu hören wie der Anästhesist einem (ich vermute) Assistenszarzt per Ultraschall zeigte wo die PDA genau hingehört. es wurde am Rücken rum gedrückt und markiert. Schließlich desinfiziert und lokal betäubt. Das setzten der PDA tut wirklich nicht weh, ist ein bisschen unangenehm und man spürt eine Art Druck und ein kleines bisschen auch die Nadel im Rücken, aber es war nicht so schlimm. Langsam wurde dann erst mein Hintern warm und leicht taub und dann die Beine, aber die Zehen zum Beispiel hab ich immer noch gespürt und mit ihnen wackeln konnte ich auch noch. Alles normal sagte man mir. Dann wurde mir allerdings schlecht. Auch das hatte man mir vorher gesagt und ich sollte immer sagen wenn sich irgendwas verändert. Also sagte ich das mir schlecht wird und mir so langsam eklig schummrig wurde. Legen durfte ich mich aber noch nicht. Also schloss ich die Augen und versuchte gegen den Brechreiz anzukämpfen bis ich mich legen durfte. In der Zwischenzeit war auch der Arzt gekommen der mich operieren sollte, der ebenfalls nett mit mir sprach. Dann durfte ich mich endlich hin legen und sofort ging es mir besser. Man breitete vor meinem Gesicht ein Tuch aus, so das weder ich noch mein Mann etwas sehen konnte und man begann an meinem Unterleib herum zu hantieren. Ich weiß nicht genau was sie gemacht haben, da ich ja nix mehr sehen konnte. Nach ein paar Minuten fragte man dann wer mit mir in den OP kommen sollte und ich sagte das mein Mann da irgendwo sein müsste, sofern er nicht umgekippt ist. Ihr seht Scherze konnte ich noch machen, aber eigentlich wollte ich es nur hinter mir haben, war aufgeregt und hatte die Tränen in den Augen stehen.

Dann war da mein Mann! Ich war so erleichtert das er wieder da war. Er nahm meine Hand, sagte das mit ihm alles in Ordnung sei und wollte dann wissen wie es mir ging. Ich glaub ich hab gesagt ich sei aufgeregt, aber ich weiß es nicht mehr so genau. Irgendjemand sagte uns das es nun keine fünf Minuten mehr dauern würde. Was ab jetzt passierte ist alles nicht mehr ganz vollständig. Sie erklärten nochmal das ich alles spüren würde, nur eben keinen Schmerz. Also gut, dachte ich, dann fangt an. Und das machten sie auch. Falls sie getestet haben ob ich noch was spüre, dann haben sie es nur auf der einen Seite getan oder gar nicht. Auf jeden Fall war da sofort Schmerz! Ich sagte das es weh täte. Man konnte spüren das alle auf einmal inne hielten. Ich weiß nicht mehr was genau gesagt oder gefragt wurde, aber es herrschte erst mal Verwirrung und Unglaube. Ich sagte ich würde es so spüren als wenn mich jemand geschnitten hätte. Irgendjemand tat irgendwas und ich sagte nur Aua. Ab da bekam ich Panik. Die schnitten mich gerade auf und ich bekam das mit! Tränen flossen erneut und eigentlich wollte ich nur noch weg. Man veränderte die Position des OP Tisches, wartete und piekste mich dann an verschiedenen Stellen. Links spürte ich überhaupt gar nichts, doch rechts… ich sag euch es hat so weh getan.

Egal was sie auch versuchten, ich spürte alles auf der einen Seite und so sagten sie, man müsse leider eine Vollnarkose machen. Mein Mann musste innerhalb von 10 Sekunden aus dem OP raus, ich bekam Sauerstoff über eine Maske und das einzige was ich dann noch weiß ist, das ich unter Tränen gesagt hab sie sollen auf mein Baby aufpassen…

Als ich aufwachte war ich im Aufwachraum und ständig sagte jemand von einiger Entfernung aus ich solle doch bitte atmen. Ich hab nur gedacht das ich das doch verdammt nochmal mache. Es fehlen mir ein paar Minuten, denke ich, aber immerhin weiß ich wie man mich zurück in den Kreisssaal geschoben hat. So ganz da war ich noch nicht, aber das erste was ich da sah war mein Mann mit einem Bündel auf seiner Brust. Ich hatte noch nichts gesehen und heulte schon los. Wieder fehlen mir Minuten, ehe mir dann eine Hebamme unsere kleine mini Malia auf die Brust legte. Ich umschloss sie mit meinen Armen und weinte einfach nur noch. Sie war da, bei mir, es ging ihr gut, sie roch so gut, sie sah so niedlich aus. Doch sie war so mini. Viel zu mini für das was diverse Ultraschallaufnahmen gezeigt haben. Nur 49 cm und 2940 g. Keine 3500 g auf die sie zuletzt geschätzt wurde. Doch es ging ihr gut. Hatte Top Werte, worauf mein Mann besonders stolz ist.

Tja… was soll man also sagen? Ich weiß nicht wie so ein Verlauf für euch wäre, für mich war er schlimm. Da zu liegen, zu wissen du wirst grad aufgeschnitten und das du es auch noch spürst. Es ist wirklich fast nichts so gelaufen wie ich mir das gewünscht hätte. Erst muss es ein Kaiserschnitt sein, dann verläuft der Tag bis dahin einfach irgendwie blöd und dann ist der Kaiserschnitt auch noch unter Vollnarkose nötig. Weder mein Mann noch ich konnten unsere Mini Malia sofort sehen. Sie war alleine ohne Mama oder Papa bei irgendwelchen Fremden Ärzten, etwas was ich absolut gar nicht wollte. Zumindest Papa sollte da sein, wenn Mama es schon nicht kann. Und so frage ich mich nun ob das alles wirklich richtig war. Hätte ich die Schmerzen nicht einfach noch aushalten können? Wäre das Risiko des reißens der Symphyse vielleicht doch geringer gewesen? Immerhin war Malia gar nicht so schwer wie geschätzt. Doch woher hätte ich das wissen sollen?

Keine Ahnung… letztlich bin ich einfach nur froh das es Baby Malia gut geht. Das sie da ist und das ist doch am Ende das was zählt oder?

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21 Kommentare zu „SSW 39 – 38+2 – Geburtsbericht

  1. Jetzt hab ich es doch gelesen..miese Neugier 🙈. Tatsächlich habe ich einen Fall wie deinen schon mal gehört… bei einer Bekannten wird bei einer PDA tatsächlich auch nur eine Seite taub. Egal was sie versuchen. Das ist aber gut und wichtig das zu wissen, falls du mal ne andere OP brauchst, die man auch in Teilnarkose machen würde…

    … dennoch tut es mir natürlich Leid, dass du eine so unschöne Erfahrung machen musstest! Fühl dich gedrückt. Vorsichtig gedrückt. 😘

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  2. Es tut mir sehr leid, dass die Geburt so ganz und garnicht verlaufen ist wie erwünscht. Ich hoffe du kannst dieses ganze Drama verarbeiten.
    Und natürlich herzlichen Glückwunsch zu eurer kleinen Malia und eine ganz tolle Kennenlernzeit ❤️

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  3. Hier auch nochmal: Herzlichen Glückwunsch ❤
    Lass die Trauer über die Geburt zu und sprich immer wieder darüber, dass hilft.
    Und fordere dir doch den OP-Bericht/Geburtsverlaufsbericht aus der Klinik an, den zu lesen hat mir unheimlich geholfen.

    Ich fahre mittlerweile ganz gut mit dem Gedanken: Es kommt genau so, wie es kommen sollte.
    Vielleicht hätte Dich Dein Weg so oder so zum Kaiserschnitt geführt. Wer weiss, was Dir so „erspart“ geblieben ist.

    Aber die Narkose Nummer ist echt heftig 😳

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  4. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem großen kleinen Glück! Genießt diese wunderbare Kuschelzeit!
    Ich hoffe sehr, dass du die Geburt verarbeiten kannst. Das wird Zeit brauchen und viel darüber sprechen! Aber sie hat euer Wunder zu euch gebracht, wenn auch nicht so wie von dir gewünscht. Genießt diese kuschelige Kennenlernzeit!!!

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  5. Auch von mir den allerherzlichsten Glückwunsch zur Geburt Eurer Tochter! Wie wunderschön, dass sie nun da ist und gesund! Dass ihr endlich kuscheln und die Babyzeit genießen könnt. ❤
    Ich hoffe, du kannst die Geburt trotz aller Widrigkeiten gut verarbeiten. Es klingt gar nicht schön, diese Unruhe, und auch wie man euch behandelt hat (beeilen etc.). Schlimm. Es tut mir richtig leid für Euch. Aber ihr schafft das!! Holt alles nach, alle 3 und gönnt Euch ganz viel Ruhe, als Familie. Genießt die Kennenlernzeit, sie ist magisch, das kann Euch keiner nehmen. ❤❤❤

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  6. Herzlichen Glückwunsch zu eurer kleinen Maus – endlich ist sie da und ihr zusammen. Genießt die wunderbare Zeit! ❤

    Das, was im Krankenhaus und im OP passiert ist, finde ich persönlich schlimm und bedauerlich. Gerade das erste Bonding hätte anders laufen sollen. Klar, eine medizinische Notwendigkeit für die Vollnarkose lag vor und, das wurde schon gesagt, auch der natürliche Weg hätte so enden können. Klar ist die Personalsituation in Kreißsälen angespannt – unfreundlich war, wenn ich dich richtig verstehe trotzdem niemand. Und dennoch: die Unordnung, den Stress und die Hektik so an dich zu übertragen, euch Stunden warten zu lassen und dann innerhalb von Minuten alles umzuschmeißen, ist nicht OK. Bei mir hätte das sicher die Angst mächtig geschürt und ich hätte mich innerlich gegen alles gewehrt.
    Ich wünsche deinem Mann und dir, dass ihr miteinander, mit eurer Hebamme und eventuell sogar nochmal mit jemandem aus dem KH darüber sprechen könnt und es gut verarbeitet. Liebe Grüße!

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  7. Auch hier noch mal herzlichen Glückwunsch – Ach Mensch, das hört sich ja wirklich ganz schlimm an. Ich hoffe du kannst mit deiner Hebamme darüber reden und sie hilft dir beim verarbeiten? Meine war super und bietet für Kaiserschnittfrauen und Kinder eine Art bonding-Bad an. Das hätte ich beim großen damals auf jeden Fall gemacht.
    Sonst hoffe ich natürlich, dass malia einfach für alles entschädigt und ihr es einfach in vollen Zügen genießen könnt.

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  8. Liebe Heartbeat, es ist wichtig dass es Malia gut geht UND dass es dir gut geht! Eine schwierige Geburt ist nicht immer einfach zu verarbeiten. Sicherlich hast du große Angst gehabt bei diesen ganzen Ereignissen, und in dem hormonellen Ausnahmezustand nach der Geburt hallt dies noch auf besondere Weise nach. All das Schöne und all das Schlimme gleichzeitig zu verstehen, das schafft die Seele manchmal gar nicht. Nimm dir Zeit, und ja: du darfst dich über deine Tochter freuen und trotzdem den Verlauf der Geburt betrauern.
    Natürlich bricht es einem das Herz wenn man sich vorstellt, dass die Kleine in den ersten Minuten ihres Lebens außerhalb deines Bauches von Fremden versorgt wurde, aber wenn sie nun bei euch ist, erkennt sie eure Stimmen und deinen Herzschlag, weiß sie dass sie zu euch gehört. Sie wird von euch versorgt und ihr „Bindungsprogramm“ läuft nun auf vollen Touren. Viel kuscheln und sich Zeit nehmen…auch du musst als Elternteil ja die Bindung zu diesem kleinen unbekannten Menschlein aufbauen. Aber du hast schon so viel Zuneigung gespürt als Malia noch im Bauch war, dass ich vermute dass du das schaffen wirst.😊
    Herzlichen Glückwunsch, du bist jetzt Mama!

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  9. Herzlichen Glückwunsch zu eurer wundervollen kleinen Malia. 💞

    Dass die Geburt „Nachwehen“ bei dir hinterlassen hat kann ich gut verstehen und es wird sicher noch einige Zeit dauern bis sie das nicht mehr tut.
    Ich kann dieses Re-Bonding-Bad auch nur empfehlen genau wie eine Aufarbeitung der Geburt mit (d)einer Hebamme. Ich hoffe du hast da eine gute einfühlsame Hebamme die dich betreut und bei der du dich gut aufgehoben fühlst?
    Mein Kaiserschnitt war leider auch in Vollnarkose. Aus ähnlichen Gründen wie bei dir. Ich hatte ja schon lange Wehen vor dem KS und hatte eine PDK-Anlage während der Wehen. Die Anlage war eine Katastrophe. Zuerst punktierte die Asisstenzärztin mehrfach erfolglos und schließlich holte sie den Oberarzt dazu der ebenfalls mehrere Versuche benötigte bis das doofe Ding endlich lag. Und all das während der Wehen, schön ist anders. 😥 Leider lag der PDK dann auch nicht gut, ich hatte nach kurzer beidseitiger Schmerzfreiheit nach jedem Bolus immer wieder relativ schnell rechtsseitig starke Schmerzen. Daher war dann leider, als die Entscheidung zum KS fiel direkt klar, dass dies nicht über die PDA gemacht werden könne – damit ich eben nicht erlebe was dir passiert ist. Ich mag mir kaum ausmalen wie schrecklich es sein muss während einem Kaiserschnitt plötzlich Schmerz zu fühlen wenn keiner da sein soll. Ich glaube ich wäre richtig panisch geworden.
    Und ich weiß wie traurig es ist den Moment der Geburt nicht erlebt zu haben. Ich habe direkt nach der Geburt meinen Frieden mit ihr gemacht und Madita kam nur wenige Minuten nach der Geburt zu ihrem Papa der dann mit ihr gebondet hat bis ich wach wurde und sie mir auf die Brust gelegt wurde. Das war für den Papa wunderschön und ich glaube für Madita nicht schlimm, dass sie erst noch kurz vom Kinderarzt angesehen wurde, das waren keine 5 Minuten und dann durfte sie ihren Papa kennenlernen und ich habe mich für ihn gefreut dass er diese erste Zeit intensiv mit ihr erleben durfte. Und gleichzeitig kommen mir noch immer die Tränen wenn ich daran denke dass ich den Moment ihrer Geburt nicht miterlebt habe, ihren ersten Schrei nicht gehört,…
    Und ich glaube es ist wichtig solche Gefühle zuzulassen, die Tränen zuzulassen und auch darüber zu reden. Ich hoffe du hast eine tolle Hebamme und/oder andere Menschen mit denen du das gut kannst. 😘😘😘
    Genießt diese magische erste Zeit, erhol dich gut vom Kaiserschnitt und bewunder deine zauberhafte Tochter, kuschel soviel wie möglich mit ihr, die ersten Minuten mögen wichtig sein, aber glaub mir, noch viel wichtiger ist was danach kommt. ❤😘😘😘

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    1. Das ist etwas was ich auch nicht verstehe. Wenn sie es getestet haben, dann haben sie es nur auf der linken Seite getestet, da habe ich ja tatsächlich nichts mehr gespürt. Geschnitten wurde aber zuerst rechts. Und ich hab den Unterschied zwischen schneiden und dem anschließenden testen ob es denn nun wirkt gemerkt. Das erste waren dolle Schmerzen, das testen war nur ein pieksen in die Haut.

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  10. Ach Mensch, ich weiß einfach nicht was ich sagen soll und ich grübel schon seit gestern über den richtigen Worten aber ich finde sie nicht. Ich drück euch aus der Ferne und hoffe, dass ihr dieses Trauma zusammen überwinden könnt.

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  11. Ich gratuliere dir und euch ganz herzlich zu eurem kleinen großen Wunder! Ich kann mich allen Vorrednerinnen nur anschließen. Da hast du dich schon damit abgefunden, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss und dann diesen Gedanken akzeptiert und dann passiert doch wieder etwas! Ich kann mir auch vorstellen, dass drüber reden hilft.
    Alles Liebe

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  12. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Babymädchen. Puh, aber was Du zur Geburt schreibst. Echt heftig. Ich hoffe, Du kannst sie halbwegs gut verarbeiten. Euer Baby hilft Dir hoffentlich dabei.

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