Malias Entwicklung

6 Wochen Malia

Es ist nicht leicht an den PC zu kommen, wenn man ein Baby hat. Entweder ist das Baby gerade wach und möchte gestillt, getragen oder bespielt werden oder aber es schläft und es fallen Dinge wie Wäsche waschen, aufräumen oder andere Dinge an, die eben so im Haushalt zu tun sind, die ich nicht nur meinem Mann überlassen will. Oder aber das Baby schläft gerade auf mir und ich darf mich keinen Milimeter bewegen. Meist ist dann auch das Handy außer Reichweite, wobei ich Blogbeiträge sowieso nicht gerne vom Handy aus schreibe. Aber ich hatte ja bereits gesagt das die Beiträge nicht mehr so regelmäßig kommen werden. Seid ihr denn noch da? :o)

Nun, wie ist denn das Leben mit unserem Wunder?

Wunderschön. Es gibt auch nach 6 Wochen (und ich bin sicher die gibt es auch noch in einem Jahr und in fünf oder zehn) immer noch Momente wo ich es kaum glauben kann. Mittlerweile haben wir längere Wachphasen, wo alles mit großen Augen bestaunt und angeschaut wird. Die Decke ist genauso interessant wie der Hase, der so komische rasselnde Geräusche macht. Manchmal, aber vor allem wenn der Name Papa fällt, verzieht sie das Gesicht zu einem bewussten lachen und fängt nun auch langsam an dabei zu quietschen oder Geräusche zu machen. Sie mag Blumenmuster anscheinend sehr gerne und reagiert mit total aufmerksamen Blick darauf. Im Moment ist unsere Trage „Fräulein Hübsch“ im Dauer Einsatz. Sie mag das tragen und ich mag es eigentlich auch sehr gerne, weil man dann beide Hände frei hat und Beoträge wie diesen schreiben kann.

Malia trinkt gut, vielleicht sogar etwas zu gut. Daher fiel die U3 auch super aus. Malia wog da 3350g und war 3 cm auf 52 gewachsen. Und auch sonst war alles in Ordnung. Netter Weise hatte sie dem Arzt ein kleines Geschenk in die Windel gelegt, was ihn und mich sehr zum lachen gebracht hat. Malia eher nicht, weil sie die Hüftuntersuchung schrecklich fand. Klamotten passen jetzt immerhin mal die 50er. Alles in 56 ist weiterhin zu groß.

Malia kommt seit Geburt alle zwei Stunden und möchte gestillt werden. Tags wie nachts. Mal sind es auch drei Stunden, ganz selten mal vier und die waren immer nur nachts. Es war noch nie mehr Abstand dazwischen. Der Rhytmus hat sich mittlerweile fast schon zu relativ festen Uhrzeiten eingespielt. So stehen wir morgens mit Papa gegen sieben auf. Übers stillen schläft die Kleine nicht wieder ein. Dann wird gewaschen, angezogen und gespielt. Eventuell schafft Mama es zu duschen und/oder zu frühstücken, ehe Malia anfängt zu weinen und wieder die Brust bekommt. Meistens gehts dann in die Trage oder in den Kinderwagen zum Spaziergang, wo dann etwa zwei Stunden geschlafen wird. Hier schaffen wir es dann auch mal auf drei Stunden zwischen den Mahlzeiten. Und im Prinzip gehts oft so weiter. Aufwachen, stillen, etwas spielen und gucken, schlafen. Vor dem schlafen wird aber auch oft geweint und sie schläft entweder nur auf mir ein oder nuckelt drei mal an der Brust und schläft dann.

Aber es ist nicht nur alles Friede, Freude, Eierkuchen. Bauchweh ist zum Beispiel ein großes A.loch und kann ich keinem empfehlen. Wer bitte hat das erfunden? Hier hilft dagegen meist nichts. Außer Mamas Brust. Wie so oft hilft bei weinen nur Mama oder die Brust. Und hier bin ich oft extrem unsicher, obwohl die Hebamme mir gesagt hat das es in Ordnung ist. Stillen nach Bedarf und wenn es nur nuckeln an der Brust ist und Malia einfach nur die Nähe will. Soll sie natürlich kriegen. Doch ich frag mich ob ich es damit nicht noch schlimmer mache? Mehr Milch, mehr nuckeln ist doch auch gleich mehr Bauchweh oder? Und ich bin auch unsicher ob ich nicht zu viel stille. Klar, man kann ein Kind nicht mit Muttermilch überfüttern, aber zu viel zunehmen pro Woche ist ja anscheinend auch nicht gut. Bisher haben aber weder Hebamme noch Arzt etwas negatives dagegen gesagt. Nicht direkt jedenfalls. Ich würde es jedoch auch niemals übers Herz bringen Malia schreien zu lassen und ihr die Brust und meine Nähe zu verweigern, sollte mir das mal einer raten. Dann wird sie halt ein kleines Speckiebaby x) Im Moment haben wir ab spätem Nachmittag ein waches, liebes Baby. Doch nach einer Stunde oder manchmal mehr wird geweint. Schlafen will sie nicht. Oft hantieren wir dann mit ihr bis acht Uhr herum, ehe ich mich mit ihr ins Bett lege. Spätestens um zehn schläft sie dann endlich.

Auch wenn ich es nicht gerne zugebe (ich will das am liebsten alles auf einmal und alleine schaffen) ist das natürlich anstrengend und doch gab es noch keinen Moment wo ich aufgeben wollte. Ich finds toll wenn andere Babys eben nur alle vier Stunden was brauchen, nachts so gut wie durchschlafen und nur eine Mahlzeit brauchen. Neidisch bin ich deswegen aber nicht. Ich krieg den Alltag auch irgendwie so hin. Es ist schwieriger etwas zu planen. Mal schnell einkaufen fahren… geht und hat auch schon gut geklappt, aber es kann halt dann passieren das Malia aufwacht, weint und gestillt werden möchte. So kam es auch schon vor das ich auf dem Parkplatz vom real gestillt habe oder beim Friseur. Mich selber stört das nicht. Man kann schließlich wie ich finde diskret stillen.

Tja, das ist so unser Alltag im groben. Damit bin ich dann auch wieder off und wechsel meinem kleinen Malia Wunder mal schnell die volle Windel. Bis bald ihr Lieben!

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7 Kommentare zu „6 Wochen Malia

  1. Wie schön von Euch zu lesen! Mach Dir keine Gedanken wegen der Zunahme, von Specki ist sie doch weit entfernt, und sie holt sich eben, was sie braucht. Dass Babys in dem Alter fast durchschlafen, habe ich bisher nur gelesen. Ein Traum, aber ja nicht die Regel. Insofern klingt bei Euch doch alles absolut normal. Genießt die Zeit weiterhin, und haltet durch ob des Schlafdefizits, irgendwann schlafen sie alle durch. 🙂 Ganz liebe Grüße!

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  2. Schön, von euch zu lesen! Mach‘ Dir keine Gedanken, Du machst alles richtig so, wie Du es machst. Babys können wirklich nicht zu viel gestillt werden, unsere Kleine wurde sehr, sehr lange tagsüber stündlich gestillt (nachts alle zwei Stunden) und sie ist heute (knapp 2 Jahre alt) sehr zierlich (etwas über 10 kg), zur U3 hatten wir fast die gleichen Werte wie ihr. Ein Kind von einer Freundin wurde viel seltener gestillt und ist jetzt größer und schwerer als unsere, obwohl sie acht Monate jünger ist. Das ist eben die Natur 🙂

    Bauchschmerzen bekommen sie von Muttermilch eigentlich nicht, das nuckeln hat unserer sogar dabei geholfen. Nur manche Sachen konnte ich nicht essen, da hat man gemerkt, dass es schlimmer wurde. Wir haben viel Windsalbe benutzt, das hat sehr geholfen.

    Durchschlafen macht unsere Kleine heute noch nicht, ich bin sehr froh und ausgeschlafen, wenn sie nachts nur zweimal wach ist. Klar, das ist seit fast zwei Jahren (manchmal gefühlt zu) anstrengend, aber eben auch lustig und schön und voller Liebe. So ist das Leben mit Kindern vermutlich ♥

    Alles Gute weiterhin für euch drei!

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    1. Zumindest tut ihr das nuckeln gut und sie weint dann nich weil sie den Pups nicht raus bekommt. Also lasse ich sie nuckeln, da sie auch keinen Schnuller nimmt. Die fliegen sofort wieder aus dem Mund. Ich hab schon festgestellt, das ich nicht allzuviele Kuhmilch Produkte essen sollte. Da hab ich zumindest das Gefühl es macht ihr Bauchweh. Aber bei allem anderen kann ich nicht lokalisieren was es sein könnte. Auch wenn die Hebamme sagte man muss nicht drauf achten, ess ich schon so sachen wie Bohnen und Zweibeln nicht.
      Ich komme nachts ganz gut klar, auch wenn ich mir manchmal mehr Schlaf wünschen würde. So alle zwei Stunden wach ist schon anstrengend, aber es ist anscheinend genug. Ich sehe laut anderen zumindest nicht wie ein Mombie aus :o)

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  3. Madita hat auch von Anfang an viel weniger geschlafen als es überall steht. 😄🙈
    Was das Stillen und Nuckeln angeht: da geht es uns ähnlich und ich hatte schon ähnliche Gedanken. Bei uns macht stillen/nuckeln die Bauchschmerzen aber (meiner Meinung nach) nicht schlimmer, es hilft ihr aber deutlich mit den Pupsen besser klar zu kommen. Einschlafen klappt leider auch nur an der Brust. 🙈 Oder manchmal auch wenn Papa sie ewig lange rumträgt. Die Brust ist ein „Allheilmittel“ und natürlich ist das oft ganz schön anstrengend – aber auch sehr schön. Ich bin froh etwas zu haben mit dem ich Madita (fast) immer 100% sofort beruhigen kann. ❤ Und wenn es ihr hilft dann darf sie bei mir auch nuckeln. Auch wenn es mir sehr oft lieber wäre dass sie den Schnuller ein wenig mehr lieben würde, den toleriert sie nämlich leider nur super selten. 🙈 meistens muss es einfach die Brust sein.
    Was uns bei Bauchproblemen super hilft sind Sab Simplex Tropfen und Carum Carvi Zäpfchen. Windsalbe auch, aber die andern beiden nochmal deutlich mehr. Manchen hilft BiGaia auch sehr gut. Bei uns hatte ich da allerdings nicht das gefühl dass sie viel bewirken.

    Und das mit den Blogbeiträgen geht mir ganz genauso. 😄 Ich lese viel am handy und kommentiere hier auch (und auch länger 😉😅🙈) aber Blogbeiträge schreibe ich sehr ungerne übers Handy.
    Und an den Laptop schaffe ich es leider nur super selten…

    Was die Zunahme angeht: Stillkinder können nicht überfüttert werden! Sie holen sich was sie brauchen und häufig nehmen Stillkinder in den ersten Monaten tatsächlich schneller zu als Flaschenkinder, das relativiert sich dann wenn die Beikost dazu kommt.
    Und Stillkinder sind später seltener übergewichtig. 😉
    Also selbst wenn sie wirklich ein „Specki-Baby“ werden sollte ist das völlig normal. 😉🙃

    Viele liebe Grüße 😘❤

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    1. Da stimme ich dir zu. Ich bin ja doch froh das die Brust sie zumindest beruhigt. Wäre ja noch viel schlimmer wenn auch das nicht helfen würde. Aber meist haben wir dann vorher auch schon alles andere durch. Und bevor ich sie schreien lassen, pack ich lieber wieder die Brüste aus. Schnuller wird hier auch nicht akzeptiert. Den nimmt sie, wenn überhaupt, nur dann, wenn sie sowieso ruhig ist. Aber nicht wenn sie weint.
      Die Zäpfchen haben wir auch hier und helfen mal gut, mal weniger gut. Lefax ist glaub ich ähnlich zu Sab Simplex oder? Das jedenfalls hatte die Hebi uns gegeben und das nutzen wir wenn wirklich nichts mehr hilft. Zumindest hab ich dann den Eindruck das sie besser Stuhlgang machen kann und die Pupse raus kommen. Bi Gaia hat leider gar nicht geholfen.

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  4. Da stimme ich dir zu. Ich bin ja doch froh das die Brust sie zumindest beruhigt. Wäre ja noch viel schlimmer wenn auch das nicht helfen würde. Aber meist haben wir dann vorher auch schon alles andere durch. Und bevor ich sie schreien lassen, pack ich lieber wieder die Brüste aus. Schnuller wird hier auch nicht akzeptiert. Den nimmt sie, wenn überhaupt, nur dann, wenn sie sowieso ruhig ist. Aber nicht wenn sie weint.
    Die Zäpfchen haben wir auch hier und helfen mal gut, mal weniger gut. Lefax ist glaub ich ähnlich zu Sab Simplex oder? Das jedenfalls hatte die Hebi uns gegeben und das nutzen wir wenn wirklich nichts mehr hilft. Zumindest hab ich dann den Eindruck das sie besser Stuhlgang machen kann und die Pupse raus kommen. Bi Gaia hat leider gar nicht geholfen.

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